Geschichte CI Munsbach-Schüttringen

Entstehung und Entwicklung

Geschichtlicher Überblick seit Gründungsdatum beider Wehren. 

Münsbach

Gemäß dem Beschluss der Generalversammlung vom 13. Januar 1901 wurde in Münsbach eine Feuerwehrgruppe ins Leben gerufen, die es sich zur Aufgabe machen sollte, einen Feind zu bekämpfen, der manchmal in kurzer Zeit zunichtemacht, was Menschenhände in langer Arbeit geschaffen haben. Diese jungen Leute, die bis dahin eine Theatergruppe mit dem Namen "Eintracht im Syrtale" gebildet hatten, erkannten, dass es wichtiger war, für die Sicherheit der Dorfbewohner zu sorgen, als für deren Belustigung.
 
Ältere Feuerwehrleute berichten, dass es zu diesem Entschluss gekommen war, als bei einer Theaterveranstaltung im Jahre 1900 plötzlich eine Feuersbrunst ausbrach und alle Akteure ohne Zögern die Bühne verließen, um Hilfe beim Löschen zu leisten.
 
Es waren entschlossene und mutige Männer, die den Grundstein legten, und so ist es nicht verwunderlich, dass bereits am selben Tag die Einschreibung von 38 aktiven Mitgliedern sowie die sofortige Wahl des Vorstands erfolgte. Fast alle Mitglieder des Theatervereins gingen damals in die Feuerwehr über - bis auf einige, denen der Beitrag von 20 Franken, der zur Anschaffung von Uniformen dienen sollte, zu hoch erschien.
 
Das neu gegründete Korps nannte sich: Freiwillige Feuerwehr der Sektionen Münsbach-Obersyren; der erste Verwaltungsrat setzte sich wie folgt zusammen:
 
Präsident: Hilaire Emering; Vizepräsident: J.-P. Molitor; Kommandant: Théodore Frisch; Unterkommandant: Johann Schmit; Sektionsführer: Johann Bertrand; Kassierer: Jacques Steffen; Sekretär: Heinrich Steffen; Rat: Mathias Altmeisch.
 
35. Stiftungsfest im Jahre 1936
 
Die Ehrenmitglieder zahlten jährlich einen Beitrag von 2,50 Franken, die aktiven Mitglieder vierteljährlich 1,25 Franken.
 
Durch Theatervorstellungen kam genug Geld für den Ankauf von Geräten zusammen. Kaum war die Wehr mit dem notwendigsten Feuerlöschmaterial ausgerüstet, wurde auch schon die erste Fahne angeschafft.
 
Unter der energischen Leitung des Präsidenten Hilaire Emeringer, der dieses Amt bis zu seinem letzten Atemzug, also während 34 Jahren ununterbrochen mit viel Eifer und Umsicht versah, wurde die junge Wehr bald eine disziplinierte und wohlausgebildete Truppe.
 
Die "Minsber Pompjéen" können stolz auf eine 82jährige Vergangenheit zurückblicken, eine lange Zeitspanne, in der es wahrhaft nicht an Ereignissen gefehlt hat. Es gab Freud und Leid, Höhen und Tiefen im Vereinsleben. Bei vielen, oft äußerst schlimmen Bränden (sie alle aufzuzählen wäre ein schwieriges Unterfangen!), hat die Wehr ihre Notwendigkeit, Tüchtigkeit und Schlagfertigkeit unter Beweis gestellt und dafür auch an höheren Stellen Lob und Anerkennung gefunden. So wurde die Ausrüstung der Feuerwehr besonders in den letzten Jahren mit Hilfe der Gemeindeverwaltung beträchtlich modernisiert. Dank der guten Ausrüstung, einer gründlichen Ausbildung und nicht zuletzt auch aufgrund einer echten Kameradschaft ist die Wehr heute in der Lage, die ihr gestellten Aufgaben bestens zu erfüllen.
 
Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte war der 17. Juli 1936, als die Wehr ihr 35 jähriges Stiftungsfest feierte, verbunden mit Fahnenweihe und Kantonalfest der Feuerwehren von Luxemburg-Land.
 
Einen weiteren Markstein in der Geschichte der Wehr bildete am 15. Juli 1951 das 50 jährige Jubiläum mit Einweihung einer neuen Fahne.
 
Bereits im folgenden Jahr, und zwar am 15. August, kam das Korps wieder zu Ehren, als es mit der Organisation der Kantonaltagung betraut wurde.
 
Am 28. Mai 1961 feierte man dann das 60 jährige Bestehen der Wehr, welche damaIs 24 aktive Mitglieder zählte.
 
Am 15. August 1970 verloren wir durch den Tod von Jean-Pierre Steffen aus Münsbach unser letztes Gründungsmitglied. J.-P. Steffen war zeitlebens ein vorbildlicher Gerätewart und Hornist unserer Wehr gewesen.
 
75. Stiftungsfest im Jahre 1976
 
Am 20. Mai 1973 organisierten die Münsbacher zum 3. Mal die Kantonaltagung. Präsident des damaligen Organisationsvorstandes war der heutige Bürgermeister Jean Mangen.
 
Eine erste wichtige Etappe in der Modernisierung des Feuerlöschwesens der Gemeinde Schüttringen war zweifelsohne die Lieferung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF Ford Transit am 9. April 1974.
 
Bei vielen in bester Erinnerung steht noch heute das 75 jährige Gründungsfest am 23. Mai 1976, das einmal mehr mit einer Fahnenweihe verbunden war.
 
Wohl das markanteste Ereignis der Feuerwehren der Gemeinde Schüttringen war die Einweihung des modernen Tanklöschfahrzeugs TLF 8/24 Marke Mercedes-Benz und Aufbau Ziegler, das am 11. Oktober 1980 in Gegenwart vieler Ehrengäste von der Firma Accinauto geliefert wurde.
 
Am 22. August 1981 wurde die alte Tragkraftspritze F.A.M., Jahrgang 1962, aus dem Verkehr gezogen und durch eine neue TS 8/8 Trokomat Marke Ziegler ersetzt.
 
Die Wehr Münsbach ist heute mit 50 Mitgliedern (40 Aktiven unter 65, 4 Aktiven über 65 und 6 Jugendlichen) nicht nur zahlenmäßig stärkste Wehr des Kantons Luxemburg-Land, sondern zählt dank einer hervorragenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde
 
Schüttringen und nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Unterstützung der Gemeindeverwaltung zu den am besten ausgerüsteten Wehren des Kantons.
 
Der Vorstand setzt sich zurzeit wie folgt zusammen:
 

Kommandant: Altmann Paul, Münsbach
U.-Kommandant: Altmeisch Marcel
Instruktor: Thommes Pierre, Münsbach
Sekretär: Ihry Alphonse, Neuhausgen
Sekretär adj.: Modert Pierre, Übersyren
Kassierer: Rischard René, Münsbach
Sektionschef: Thommes Gilbert, Münsbach
Sektionschef: Grohmann Sigg., Neuhausgen
Mitglied: Wiscourt Claude, Übersyren
Jugendleiter: Grohmann Lucien, Neuhausgen


Schüttringen


Die Wehr Schüttringen ist eine der ältesten Vereine unserer Gemeinde. Von den 36 Schüttringer Männern, die die Wehr gegründet haben, lebt heute keiner mehr. Im Jahre 1903 wurde ein Feuerwehrlokal in der Hauptstraße errichtet und das Löschmaterial dort untergebracht. Es wurde mit der Ausbildung von Feuerwehrleuten begonnen. Das Korps erfüllte so seine Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde und den Mitbürgern.
 
Dass die Wehr Schüttringen in der damaligen Zeit gut ausgebildet war, beweist die Tatsache, dass sie bei einem Wettbewerb in Walferdingen den 2. Platz belegte.
 
Im Jahre 1928 konnte die Kantonaltagung in Schüttringen abgehalten werden.
 
Alle Brandeinsätze der Schüttringer Wehr aus den alten Zeiten sind nicht mehr aufzuzahlen, aber einige werden immer in Erinnerung bleiben, so z. B.:
 
Anno 1911, Christi Himmelfahrt, Blitzeinschlag im Hause Jean Schmit-Schmit, welches verbrannte.
 
Kurz vor dem 1. Weltkrieg, Brand im Hause Michel Emering-Goergen. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Beinbruch, als er - durch den starken Rückschlag bei der Bedienung der Lanze - von der Leiter fiel. Mitte der 20er Jahre am Ostersonntag, Brand bei Math. Altmeisch-Ernster in Münsbach, zur selben Zeit brannte die Brennerei Mathias Schummers in Schüttringen aus.
 
1930 war ein Schadenfeuer in Münsbach. Das Haus M. Emering-Goergen brannte am Vorabend zu Weihnachten ab.
 
Zu Beginn des 2. Weltkrieges brannte das Gemeindehaus total aus, wobei sämtliche Bücher und Akten vernichtet wurden.
 
Dieser Krieg sollte noch vieles ändern, Rundschreiben wurden verfasst, und alles Geschriebene musste ordnungsgemäß ausgeführt werden. Die Wehr wurde zu einer Besprechung gerufen am Samstag, dem 26. Juli 1941, in der Dienststelle der VDB Münsbach, Beginn 2 Uhr. Erläutert wurde ein Zehn-Punkte-Programm, das durch den Kreispropagandaleiter festgelegt worden war.
 
Den Feuerwehrleuten gelang es, ihre Fahnen über den Krieg hinaus zu verstecken und ihre luxemburgischen Uniformen auch im Krieg zu tragen.
 
Am 10. September 1944 rückten die Amerikaner in der Hauptstadt Luxemburg ein. Aber Schüttringen sollte bis zum 14. September noch ein paar schreckliche Tage erleben.
 
Nach dem Krieg übernahm die Schüttringer Wehr die Organisation des Kantonalfestes. Man schrieb das Jahr 1946. Alle Kassen waren leer, und doch konnte die Wehr einiges Geld zusammenraffen.
 
Zu Beginn der 50er Jahre wurde der Feuerwagen umgebaut, damit er von einem Traktor gezogen werden konnte.
 
1963 stellte die Gemeinde uns eine Motorpumpe zur Verfügung.
 
1973 wurde ein Spezialfahrzeug angeschafft: TSF mit Pumpe und Material. Der Gemeindeneubau wurde fertiggestellt, und die Wehren konnten ihr Material dort unterbringen.
 
Heute hat sich im Leben der Wehren vieles verändert. Modernes Material, neue Ausbildungsmethoden usw. haben den Fortschritt eingeleitet. Geblieben aber ist die Begeisterung der Vereinsgründer und so steht die Wehr jederzeit bereit, dem Feuer zu trotzen.
 
Unsere Aktiven zur Übung bereit

 

Wehr Munsbach-Schüttringen - 1993 

Durch eine sehr gute Vorarbeit der beiden früheren Wehrleiter Pol Altmann und Gusty Kauffmann, sowie einer speziell  dafür gegründete Arbeitsgruppe, konnte die Fusion beider Wehren Munsbach und Schüttringen 1993 vorangetrieben werden. Seit Mai 1993 besteht nunmehr nur noch eine Wehr in der Gemeinde Schüttringen. Das Arbeitsgerät und der Fuhrpark sowie das Gerätehaus wurden schon seit 1973 gemeinsam benutzt.

In den letzten 25 Jahren ereignete sich so manches in der Wehr. Im Durchschnitt bewältigen wir zirka 50 technische- sowie 12 Brandeinsätze, tendez steigend.

Zu den spektakulärsten gehören, z.B. Am 2. Oktober 1984 ein Großbrand der Gaststätte "Le Relais" in Munsbach, einen Absturz einer Sportmaschine vom Type Cessna neben der Autobahn A1 kurz vor der Landepiste, ein weiterer Großbrand in der Firma Pedus auf dem Gelände der Firma Comes. Zum zweiten größeren Flugzeugabsturz einer Fokker 50 der nationalen Fluggesellschaft im dichtem Nebel, kam es am 6. November 2002 zwischen Roodt/Syr und Niederanven, wo wir als Nachbarwehr zur Hilfe gerufen wurden. Der letzte Großbrand ereignete sich im Zuchthaus in Schrassig am 30. Januar 2006.

Nachdem die Gebäulichkeiten des Gemeindefuhrparks aus allen Nähten platzte, wurde am 22. September 1987 vom Gemeinderat entschieden, hierfür eine neue Halle zu bauen. Die alten Gebäulichkeiten wurden für die Feuerwehr dem entsprechend umgebaut. Diese Unterbringung der Feuerwehr war in der Zwischenzeit dringend notwendig geworden. Die Arbeiten zum Umbau fingen im September 1994 an und schlossen am 17 November 1995, mit einer festlichen Einweihung ab. Zwischenzeitlich wurde die 90 Jahrfeier der Wehr aus Munsbach im Kulturzentrum gefeiert.

Als erster Vorsitzender aus der Gemeinschaft ohne Gewinnzwecke ( a.s.b.l ) ging Pol Altmann , bis zu seinem allzufrühen Tod am 30 Januar 2000 hervor. Mit nur 50 Jahren wurde Pol Altmann unerwartet aus dem Leben gerissen, mitten in den Vorarbeiten unserer 100 Jahr Feier. Als Vorsitzender des Organisationsvorstandes der 100 Jahrfeier hinterließ er ein großes Loch. Der Wehrleiter Claude Marson sprang ein, um dieses schnellstens zu stopfen. Aus dem Unmöglichem wurde das Mögliche gemacht, und eine Ausstellung auf die Beine gesetzt, die das Land bis dato nicht gesehen hatte. Paul wäre bestimmt stolz auf uns gewesen. Wir hatten uns mal wieder übertroffen.

In einer Gemeinderatversammlung im Februar 2000, wurde in der Versammlung einstimmig beschlossen das Gerätehaus "Sprëtzenhaus Pol Altmann" zu benennen.

An Sylvester 2004 verstarb dann auch unser erster Jugendleiter Sigg Grohmann, der übrigends auch erster Jugendleiter im Kanton Luxemburg – Land war. Etliche wertvolle Feuerwehrleute verstarben in den nachfolgenden Jahren. Von dieser Stelle möchten wir Ihnen gedenken und uns für Ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.

Im Jahr 1995  wurde von der Gemeinde ein gebrauchter LKW gekauft, der in Eigenregie von uns als Gerätewagen ( GW ) mehrmals in den darauffolgenden Jahren umgebaut wurde. Was noch zu erwähnen wäre,wäre der letzte Umbau des GW’s, auf Roll-Container und fahrbare Gitterboxen,  als erstes solches im Kanton Luxemburg - Land betrieben. Dies ermöglicht uns recht flexibel mit den Gerätschaften zu sein.

2006 nach langem Gerangel, wurde der alte TLF 2500, der mittlerweile 26 Jahre seinen Dienst tat, durch ein modernes TLF2000STA der Firma Schmitz ersetzt. Um mit der Technik voran zu gehen, wurde auf eine Hochdruck Anlage im Lastenheft verzichtet, und nachdem der Gemeinderat davon überzeugt wurde, eine Schaumluftdruckanlage der Marke „ One Seven‘‘ nachträglich eingebaut, und von der Gemeinde finanziert.

Im Oktober 2007 ging der Wehrleiter Claude Marson in die Gemeindepolitik, wo er als Schöffe gewählt wurde. Da er beide Posten nicht gleichzeitig erledigen konnte, beschloss er den Posten als Wehrleiter aufzugeben. Nachträglich wurde er vom Gemeinderat zum Ehrenwehrleiter ernannt, nachdem der Vorstand diese Ernennung beantragte.

Der erste stellvertretender Wehrleiter Alain Grohmann übernahm in der Jahreshauptversammlung am 18 Januar 2008 den Posten als Wehrleiter.

Nach fast 20 Jahren im Sprëtzenhaus, wurden so manche Renovationsarbeiten fällig. So wurden in den Garagen Fliesen am Boden verlegt. Etliche Freiwillige ergriffen die Gelegenheit um auch die Garagenwände gleich neu zu streichen, da diese für ein Monat leer standen, damit der Estrich trocknen konnte. Den Rest wie, Versammlungsraum, Büro, Sanitäre Anlagen, etc wurde dann aber von einer Firma neu gestrichen, um so den täglichen Betrieb nicht zu lange zu stören.

In den folgenden Jahren wurden so etliche neue Anschaffungen seitens der Gemeinde getätigt, so wurde ein Ford Transit mit Mannschaftkabine angeschafft, der auch wieder in Eigenregie als Mehrzweckfahrzeug  ( MZF ) eingerichtet wurde. Haupteinrichtungen sind z.B : Rettungssatz, Erste Hilfe Koffer, Stabfast,Verkehrssicherungsmaterial u.s.w. Das Fahrzeug eignet sich hervorragend als erstes Einsatzfahrzeug bei Verkehrsunfällen.

Leider sollten auch wir nicht verschont bleiben, und hatten unseren ersten Toten auf der Autobahn A1  Richtung Luxemburg, kurz auf der Autobahnbrücke. ( Sirbrëck) Hier fuhr ein LKW über die Mittelleitplanke, und riss zwei Fahrzeuge mit sich.

Im Brandschutz in den Haushalten wurde so manches von uns auf die Beine gestellt. So wird z. B seit Jahren im September eine Feuerlöscheraktion veranstaltet sowie die Wichtigkeit der Rauchmelder dargestellt. Ein Brandsimulator wurde angeschafft, so dass hier der richtige Umgang mit Feuerlöscher geübt werden kann. Etliche Übungseinheiten, wurden schon in der „ Maison Relais“ und im “Hotel Légère durchgeführt. Wichtige Schwerpunkte wurde auf Information des Brandschutzes, sowie die Wichtigkeit der Rauchmelder  in den Haushalten gesetzt. Es sollte trotzdem zu einem  tödlichen Ausgang kommen, wo eine Person sein Leben ließ, als ein Feuer im Treppenhaus entstand.

Am 16. Juli 2010 wurde mit den Kollegen aus Mutfort eine "Großschadensereignisübung" auf die Beine gestellt. Hier wurde ein Zugunglück mit merhreren Verletzten simuliert.

Am 8. Januar 2011 wurden wir zu einem Hausbrand nach Übersyren gerufen. Bei der Ankunft stand das Scheunendach bereits in Flammen. Der Schwerpunkt wurde auf das angebaute Haus gelegt. Später sollte sich herausstellen, dass der Mieter hier etliche Umbauten im Haus und Scheune vorgenommen hatte, so dass sich das Löschwasser im ganzen Haus verteilte und der Schaden so groß war, dass beides nicht mehr bewohnbar war.
Später im Jahr 2011 am 10. März, sollte sich dann die Druckluftschaumanlage das erste Mal beweisen. Eine Küche in Schrassig stand im Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen des ersten Trupps, konnte das Feuer schnell gelöscht werden,und der Wasserschaden wurde gerade mal auf ein Eimer Wasser reduziert.

Im Jahr 2011 wurde der Mannschaftswagen der bereits mittlerweise 20 Jahre auf dem Buckel hatte durch ein Neues der Marke Ford Transit ersetzt. Gleichzeitig konnten wir die Gemeinderäte von der Wichtigkeit einer Wärmebildkamera überzeugen, die wir gleichzeitig mit dem MTW am Kantonaltag am 26. Mai 2011 überreicht bekommen haben.

Nachdem die Ostregion einen Aufruf im Land zum Kauf von Defibrilatoren gemacht hatte, wurde der lokalen Feuerwehr ein Defibrilator seitens der A.S.B.L. gespendet, und vom 1.Vorsitzenden Gusty Kauffmann in einer kleinen Feierstunde am 21. September 2011 feierlich überreicht.Von hier aus danken wir allen edelen Spender, für Ihre Spenden.

Zu einem weiteren Dachstuhlbrand sollte es am 25. Oktober 2011 kommen. Hier bewies sich die Druckschaumanlage erneut. Wasserschaden war wieder nur ein Eimer Wasser, dies aber auch durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr. Die Wärmebildkamera kam hier das erste Mal zum Einsatz, dadurch wurden die Brandnester schneller gefunden, und konnten abgelöscht werden. Seitens des Eigentümers, wurde uns ein Dankesschreiben überreicht.

Dieses Jahr 2012 steht wieder eine weitere Neuanschaffung im Hause. Der mittlerweile 20 jährige GW2 muss ersetzt werden. Eine Reparatur der Ladefläche sowie der Umbau zur Ladesicherung , etliche technische Mängel würden gegenüber dem Wert des LKW’s zu teuer werden, so entschloss sich der Gemeinerat ein neues zeitgemäße Fahrzeug anzuschaffen. Etliche Projekte sind am Laufen. Natürlich wird an dem Rollcontainer und Gitterboxsystem festgehalten. Im Sprëtzenhaus wurde eine Brandmeldezentrale eingebaut, sowie der Hof neu geteert und eine moderne LED Anlage zum Beleuchten des Hofes installiert.

Mittlerweise sind wir in Gespräch mit den Kollegen aus Niederanven , die Einsätze gemeinsam zu tätigen, um den Rettungsdienst beider Gemeinden optimal zu gewährleisten. Die Zukunftsvisionen sind ein gemeinsamer Rettungsdienst beider Gemeinden unter einem Dach nahe der Autobahn. So würden zwei große Wehren zusammen kommen, die die   Bereitschaft  24/24 Stunden 7/7 Tage und 365 Tage im Jahr optimal gewährleisten. Seit dem 1. Juli 2012 bewältigen wir die Einsätze in beider Gemeinden gemeinsam. Zusätzlich werden Übungen sowie Ausbildungen zusammen getätigt. Der richtige Umgang mit den Geräten beider Wehren kann so geübt  und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Nachdem sich auch einiges im nationalen Rettungswesen tat, wurde ein neues „ réglement grand-ducale“ am 6. Mai 2010 hinterlegt. Daraus erging, dass der Wehrleiter Alain Grohmann nachdem der Vorstand diese Ernennung beim Gemeindrat beantragte, die Ernennung zum „ chef de service“  in der Jahreshauptversammlung am 16. Januar 2011 vom Bürgermeister Claude Marson überreicht bekam. Voraussetzung war die nötige Ausbildung und Einwohnerzahl von mehr als 3000 Einwohner.

Zusammenstellung des Verwaltungsrates zur Jahreshauptversammlung im Januar 2011. 

Chef de Service : GROHMANN Alain, Iwwersiren Capitaine-Commandant
President: KAUFFMANN Gusty, Schëtter Capitaine-Commandant
Sekretär: HINGER Nadine, Minsbech            Lieutenant
Trésorier : FISCHER Marco, Neihaischen Adjutant
Korpschef adj.:    HINGER Alain, Minsbech Capitaine
Sektiounschef : SCHROEDER Steve, Sandweiler Lieutenant
Sektiounschef :   HINGER Nadine, Minsbech       Lieutenant
Mannschaftsvertrieder: POEKER Marc, Minsbech Sergent
Jugendleeder : GOLDSCHMIT Martine, Neihaischen     Lieutenant
Jugendleeder adj : GROHMANN Sven 1er Caporal


Mitterweile befinden wir uns in einer Reform des nationalen Rettungswesens. Hier wurde im Juli 2012 ein Projet vorgestellt, was für etliche Disskussionen führen wird. So manche Änderungen werden wir in Kauf nehmen müssen. Letzlich soll es doch zum Wohle der Bürger geschehen. Auch die Feuerwehrleute werden mehr wie gewohnt gefordert sein, sei es in der Ausbildung oder auf dem Gelände.

Lassen wir das Beste daraus machen, frei nach unserem Slogan "Ee fir all, All fir Een"

Redaktionsteam Munsbach-Schüttringen im Juli 2012

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